Feier­li­che Ent­hül­lung des Ri­se­berg-Denk­mals am Frei­tag, den 6. Sep­tem­ber 2002, um 17:00 Uhr auf dem Kirch­platz in Im­men­hau­sen

Riseberg-Denkmal
Rise­berg-Denk­mal
Foto: A. Dick

Die Über­ga­be des Denk­mals wur­de im Rah­men ei­ner An­dacht auf dem Kirch­platz durch den Bi­schof un­se­rer Lan­des­kir­che, Dr. Mar­tin Hein, vor­ge­nom­men. Da­zu hat­ten die Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de und die Stadt Im­men­hau­sen ein­ge­la­den. Das öf­fent­li­che In­ter­es­se war sehr groß und vie­le Bür­ger aus Im­men­hau­sen, aber auch vie­le Gäs­te aus den um­lie­gen­den Or­ten ka­men zu die­sem be­son­de­ren Er­eig­nis. Da­bei wur­de auch zum ers­ten Mal der neu ge­stal­te­te Platz vor dem Kirch­turm für ei­ne got­tes­dienst­li­che Fei­er­lich­keit ge­nutzt. Die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger der Klei­nen Kan­to­rei Im­men­hau­sen un­ter der Lei­tung von Herrn Fre­der­king tru­gen auf mu­si­ka­li­sche Wei­se zum Ge­lin­gen der Ver­an­stal­tung bei. Im An­schluss an die Ent­hül­lung gab es vie­le Ge­sprä­che und In­for­ma­tio­nen. Das An­ge­bot zur Kir­chen­be­sich­ti­gung mit Füh­rung und zur Kirch­turm­be­stei­gung wur­de eben­falls re­ge in An­spruch ge­nom­men.

Bischof Dr. Mar­tin Hein zu den Leh­ren, die wir heu­te aus der Er­in­ne­rung an Bar­tho­lo­mäus Ri­se­berg zie­hen kön­nen

Bischof Dr. Mar­tin Hein hat in sei­ner An­spra­che an­läss­lich der Über­ga­be des Denk­mals zu der blei­ben­den Be­deu­tung des Bar­tho­lo­mäus Ri­se­berg das Fol­gen­de aus­ge­führt, wir zi­tie­ren stich­punkt­ar­tig und in Aus­zü­gen:

Ist das al­les Grund ge­nug, ein Denk­mal zu er­rich­ten? Was könn­te uns die Er­in­ne­rung an Bar­tho­lo­mäus Ri­se­berg heu­te leh­ren, so dass es ge­recht­fer­tigt ist, so viel En­ga­ge­ment und auch Geld für das Denk­mal be­reit zu stel­len?

  1. Wir leben nicht nur für uns selbst, son­dern in ei­ner Ge­schich­te! Die Re­for­ma­tion war ei­ne schmerz­li­che Aus­ein­an­der­set­zung der ei­nen Kir­che. Es stellt sich da na­tür­lich die Fra­ge, was bald ein hal­bes Jahr­tau­send evan­ge­li­sche Prä­gung be­deu­tet hat. Evan­ge­lisch-Sein kann für uns heu­te nur in öku­me­ni­scher Wei­te ver­stan­den wer­den!
  2. Die Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums ist nicht ri­si­ko­los. Da­mals war das nicht so, und es ist auch heu­te nicht ri­si­ko­los. Wir ha­ben mit Wi­der­spruch zu rech­nen, und sei es auch nur all­ge­mei­nes Un­ver­ständ­nis. Wer nach Got­tes Wil­len fragt, eckt manch­mal schnell an. Ri­se­berg lehrt uns hier ei­ne Be­harr­lich­keit oh­ne Un­duld­sam­keit.
  3. Die Tra­di­tion des Evan­ge­liums geht wei­ter! Nur ein hal­bes Jahr blieb Bar­tho­lo­mäus Ri­se­berg in Im­men­hau­sen, aber sein Wir­ken brach­te Früch­te: auch ohne ihn selbst. Wir tra­gen auf un­se­re Wei­se da­zu bei, dass das Evan­ge­lium Men­schen be­wegt und er­füllt – wie er­folg­reich, lässt sich im je­wei­li­gen Au­gen­blick nicht sa­gen. Je­der und je­de ist da­bei wich­tig, auch wenn viel­leicht nicht je­des Mal ein Denk­mal ge­setzt wird.

Einige Im­pres­sio­nen von der Ent­hül­lung des Denk­mals durch Bi­schof Dr. Mar­tin Hein und Bür­ger­meis­ter An­dre­as Gütt­ler

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Feier­li­che Ent­hül­lung des Ri­se­berg-Denk­mals auf dem Kirch­platz in Im­men­hau­sen am 6. Sep­tem­ber 2002 durch Bi­schof Dr. Mar­tin Hein und Bür­ger­meis­ter An­dre­as Gütt­ler
Foto: n.n.

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