Evange­li­sche Stadt­kir­che St. Ge­org

– Die wich­tigs­ten ge­schicht­li­chen Da­ten –

um 1100 Ein­schif­fi­ger ro­ma­ni­scher Bau, der Holz­häu­ser An­la­ge ähn­lich

Südostansicht der St. Georgskirche
Südost­an­sicht

Foto: A. Dick
Für eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung auf das Bild kli­cken. Zu­rück zu die­ser Sei­te ge­lan­gen Sie an­schlie­ßend über die ent­spre­chen­de Schalt­flä­che oben links in der Sym­bol­leis­te bzw. mit der Tas­ten­kom­bi­na­tion
<Alt>+<Pfeil links>.

um 1300 Mit der Stadt­er­he­bung Ab­bruch und Neu­bau ei­ner drei­schif­fi­gen Hal­len­kir­che
19.07.1385 Zerstö­rung der Kir­che, als die Stadt Im­men­hau­sen vom Main­zer Erz­bi­schof und sei­nen Ver­bün­de­ten nie­der­ge­brannt wur­de
6. Wo­chen­tag der Os­ter­wo­che 1409 Beginn des Wie­der­auf­baus des Kir­chen­schiffs auf ver­klei­ner­tem Grund­riss als drei­schif­fi­ge Hal­le
Fronleich­nam 1414 Beginn des Wie­der­auf­baus des Cho­res
um 1480 Entste­hung der et­wa 70 Wand­ge­mäl­de
1522–1523 Predigt­kir­che des Lu­ther­schü­lers Bar­tho­lo­mäus Ri­se­berg
1631 Innen­brand, ver­ur­sacht durch Alt­rin­gi­sche und Fug­ger­sche Trup­pen
1662 Reno­va­tion, Ein­bau ei­ner Em­po­re
bis 1765 Grabkir­che der Burg­man­nen und Pfar­rer
1848 Brand, dem Turm und Tei­le des Kir­chen­dachs zum Op­fer fal­len, Auf­bau des acht­ecki­gen Turm­ab­schlus­ses
1872 Grund­le­gen­de Re­no­vie­rung, Ein­bau einer neu­go­ti­schen In­nen­aus­stat­tung
1903 und 1907 Die drei mitt­le­ren Chor­fens­ter ent­ste­hen in der Werk­statt von C. Roet­zer (Kas­sel), in dem lin­ken blei­ben mit­tel­al­ter­li­che Tei­le er­hal­ten
16.12.1941 Die bei­den gro­ßen Glo­cken wer­den zu Kriegs­zwe­cken ab­ge­nom­men
12.04.1953 Einwei­hung der vier neu­en Stahl­glo­cken von Bo­chum am Ta­ge der Kon­fir­ma­tion.
1956 Richard Süß­muth ge­stal­tet das »Flucht­fens­ter« an der Ost­wand des süd­li­chen Sei­ten­schiffs
1964–1966 Umfas­sen­de Re­no­vie­rung mit Frei­le­gung der Wand­ma­le­rei­en und Mo­der­ni­sie­rung der In­nen­aus­stat­tung. Die Turm­hau­be wur­de mit Kup­fer ver­klei­det (vor­her Schie­fer), das Dach mit Bi­ber­schwän­zen ein­ge­deckt (vor­her Sand­stein­plat­ten).
1986–1990 Restau­rie­rung der Wand­ge­mäl­de
2003–2005 Turm­sa­nie­rung
2007 Dach­stuhl­sa­nie­rung, Dach­neu­ein­de­ckung mit en­go­bier­ten Ton­zie­geln
2010–2011 Kirchen­schiff- und -chor­sa­nie­rung

zum Sei­ten­an­fang



Der Web­mas­ter ist dank­bar für Hin­wei­se auf even­tu­el­le Feh­ler so­wie Er­gän­zun­gen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge.