Trau­ung in der Kir­che zu Im­men­hau­sen bzw. Ma­rien­dorf

Trauringe

In un­se­rer schö­nen go­ti­schen Kir­che in Im­men­hau­sen wer­den jähr­lich vie­le Paa­re ge­traut. In der nicht min­der schö­nen klei­nen Kir­che zu Ma­rien­dorf sind es durch­schnitt­lich zwei bis drei Paa­re pro Jahr. Für die Paa­re, die sich trau­en las­sen, steht am An­fang ih­rer Ehe nicht nur der recht­li­che Rah­men. Mit dem Gang zur Kir­che ver­bin­det sich die Bit­te um Got­tes Se­gen für das ge­mein­sa­me Le­ben. Die­ser Se­gen steht im Zen­trum der kirch­li­chen Trau­ung. Aus der Er­kennt­nis he­raus, dass nicht al­les in un­se­rer Hand liegt, ha­ben Chris­ten sich selbst und ih­re Lie­ben seit je­her der Gü­te Got­tes an­be­foh­len. Bei der Trau­ung, dem Fest des Le­bens, gilt das in be­son­de­rer Wei­se.

Im Fol­gen­den fin­den Sie wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen, die im Zu­sam­men­hang mit der Vor­be­rei­tung ei­ner Trau­ung in der Kir­che zu Im­men­hau­sen bzw. Ma­rien­dorf zu be­den­ken sind.

Altarkreuz in der Immenhäuser Stadtkirche St. Georg
Altar­kreuz in der Im­men­häu­ser Stadt­kir­che St. Ge­org
Foto: A. Dick

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Anmel­dung

Da es (be­son­ders in den Som­mer­mo­na­ten) in Im­men­hau­sen re­la­tiv vie­le Trau­un­gen gibt, emp­fiehlt es sich, mög­lichst früh­zei­tig die Trau­ung im Pfarr­amt an­zu­mel­den. Es ist durch­aus nicht un­ge­wöhn­lich, wenn ein Trau­ter­min schon ein drei­vier­tel Jahr vor­her ver­ab­re­det wird. Die Trau­ung wird von dem für den je­wei­li­gen Pfarr­be­zirk zu­stän­di­gen Pfar­rer (Auf­tei­lung der Ge­mein­de­be­zir­ke/Ad­res­se/Te­le­fon/Mail) durch­ge­führt. Als Trau­ter­mi­ne kom­men al­le Ta­ge au­ßer Sonn- und Fei­er­ta­gen so­wie den Ta­gen der Kar­wo­che in Fra­ge. Für Trau­un­gen in Ma­rien­dorf ist zu be­den­ken, dass der Pfar­rer von Ma­rien­dorf auch für Im­men­hau­sen zu­stän­dig ist. Es kann al­so durch­aus sein, dass die Kir­che in Ma­rien­dorf zwar frei, der Pfar­rer aber in Im­men­hau­sen ter­min­lich ge­bun­den ist.

Aus der gel­ten­den Kir­chen­ord­nung: Die Trau­ung setzt vo­raus, dass min­des­tens ei­ner der bei­den Ehe­gat­ten der evan­ge­li­schen Kir­che an­ge­hört. In Im­men­hau­sen bzw. Ma­rien­dorf kann sich trau­en las­sen, wenn ei­ner der zu Trau­en­den hier sei­nen Wohn­sitz hat oder die El­tern der zu Trau­en­den hier woh­nen oder die zu Trau­en­den be­ab­sich­ti­gen, hier­her zu zie­hen.

In der Re­gel wird bei der An­mel­dung im Pfarr­amt auch ein Ter­min für ein Trau­ge­spräch ver­ab­re­det, bei dem dann in grö­ße­rer zeit­li­cher Nä­he zur Trau­ung al­le we­sent­li­chen Din­ge be­spro­chen wer­den kön­nen.

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Ablauf und Dauer

Durch­schnitt­lich dau­ert ei­ne Trau­ung zwi­schen drei­ßig und vier­zig Mi­nu­ten. Or­ga­nist und Küs­ter wer­den von der Kir­chen­ge­mein­de be­auf­tragt, so dass hier keine wei­te­ren Pla­nun­gen er­for­der­lich sind. Der Ab­lauf der Trau­ung in un­se­ren Ge­mein­den folgt der li­tur­gi­schen Ord­nung un­se­rer Lan­des­kir­che. Da­bei gibt es aber ei­ne gro­ße Frei­heit in der Fest­le­gung der ein­zel­nen Tei­le. Es be­steht da­her die Mög­lich­keit von Sei­ten des Braut­paa­res, ganz kon­kret Ein­fluss zu neh­men auf den Ab­lauf. Das ge­schieht am bes­ten beim Trau­ge­spräch. Hier nur noch ei­ni­ge Hin­wei­se, die even­tu­ell für die Ein­la­dung bzw. die an die Trau­ung an­schlie­ßen­de Fei­er von Be­deu­tung sein kön­nen:

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Ökume­ni­sche Trau­ung

Bei einer öku­me­ni­schen Trau­ung in un­se­rer Kir­che ist ein Ehe­part­ner evan­ge­lisch, wäh­rend der an­de­re ei­ner an­de­ren christ­li­chen Kon­fes­sion an­ge­hört. Mög­lich ist so­wohl die Trau­ung mit dem zu­ge­hö­ri­gen Pfar­rer/der Pfar­re­rin der an­de­ren Kon­fes­sion als auch die Trau­ung mit dem evan­ge­li­schen Pfar­rer al­lei­ne. Bei ei­ner ka­tho­lisch/evan­ge­li­schen Trau­ung emp­fiehlt es sich in je­dem Fall, über das ka­tho­li­sche Pfarr­amt ei­nen so­ge­nann­ten »Dis­pens« ein­zu­ho­len. Da­durch wird die Trau­ung in der evan­ge­li­schen Kir­che auch für die ka­tho­li­sche Kir­che rechts­ver­bind­lich.

Übli­cher­wei­se wird bei ei­ner öku­me­ni­schen Trau­ung ein ge­mein­sa­mes Trau­ge­spräch mit den be­tei­lig­ten Pfar­rern und dem Braut­paar durch­ge­führt. Bei der An­mel­dung ist al­so da­rauf zu ach­ten, auch die an­de­ren Be­tei­lig­ten recht­zei­tig vor­her zu in­for­mie­ren bzw. an­zu­fra­gen.

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Trau­fra­gen

In der Li­tur­gie der Trau­ung steht vor dem Trau­se­gen das Trau­ver­spre­chen der Ehe­leu­te. Die­ses wird ein­ge­lei­tet durch ei­ne Le­sung aus der Hei­li­gen Schrift. Da­nach kom­men die Trau­fra­gen, die dem Ver­spre­chen der Ehe­leu­te ein sprach­li­ches Ge­wand ge­ben. Es gibt drei mög­li­che For­men von Trau­fra­gen, zwi­schen de­nen das Braut­paar wäh­len kann:

Natür­lich er­set­zen die­se vor­for­mu­lier­ten Fra­gen nicht die Auf­ga­be, dass die bei­den Ehe­leu­te sich selbst ein­mal da­rü­ber Klar­heit ge­ben müs­sen, was sie sich denn bei ihrer Trau­ung ver­spre­chen und (wich­ti­ger noch) wie sie die­sem Ver­spre­chen ge­mäß mit­ein­an­der le­ben wol­len. Viel­leicht ver­hilft aber ei­ne Dis­kus­sion über die vor­ge­leg­ten Trau­fra­gen zu ei­ner sol­chen Klar­stel­lung.

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Trau­spruch

Jedes Braut­paar sucht sich ei­nen Trau­spruch für die Trau­ung aus. In der Re­gel ist das auch dann der bib­li­sche Text, zu dem der Pfar­rer ei­ne An­spra­che hält. Je­der pas­sen­de bib­li­sche Vers kommt als Trau­spruch in Fra­ge. Als Aus­wahl­hil­fe kön­nen Sie auch un­se­re Lis­te häu­fig ge­wähl­ter Bi­bel­sprü­che ver­wen­den. Es ist wich­tig, den aus­ge­wähl­ten Spruch recht­zei­tig vor der Trau­ung dem Pfar­rer mit­zu­tei­len.

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Forma­li­tä­ten

Es folgt ein Check­lis­te, die auch als Merk­blatt dem Braut­paar beim Trau­ge­spräch über­ge­ben wird. Hier sind al­le wich­ti­gen For­ma­li­tä­ten auf­ge­lis­tet, die man vor der Trau­ung be­ach­ten soll­te:

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